Diversität verspricht Erfolg

Stadt Zürich erhielt den Nationalen Bildungspreis

Dienstag, 16. November 2021, 18.00 Uhr, Haus Adeline Favre, ZHAW-Gesundheit, Winterthur

Das Check-in-Team ist parat für die Gäste.

Angemeldet waren über 200 Personen.

Der Anlass fand unter Einhaltung des Schutzkonzepts der ZHAW statt. Alle Teilnehmer:innen benötigten ein gültiges Covid-19 Zertifikat.

Die Teilnehmer:innen warten gespannt auf die Referent:innen.

Thomas Leuenberger alias «Baldrian» mit seiner Gisela.

FH-SCHWEIZ-Präsident Andri Silberschmidt wurde auf der Bühne von «Baldrian» behandelt.

«Baldrian» und seine Flugshow.

«Baldrian» misst den Puls des Publikums.

Auch ganz spezielle Fahnen hatte er dabei.

Und auch das Publikum wurde einbezogen. Ziel: Entschleunigung.

Dr. Silvia Steiner, Bildungsdirektorin und Regierungsrätin Kanton Zürich, Präsidentin EDK, begrüsst das Publikum.

Dr. Silvia Steiner, Bildungsdirektorin und Regierungsrätin Kanton Zürich, Präsidentin EDK

Prof. Dr. Jean-Marc Piveteau, Rektor, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften richtet Begrüssungsworte an die Teilnehmer:innen.

Prof. Dr. Jean-Marc Piveteau, Rektor, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Prof. Dr. Andreas Gerber-Grote, Direktor, Departement Gesundheit, begrüsst aus Hausherr.

Prof. Dr. Andreas Gerber-Grote, Direktor, Departement Gesundheit

Christian Fiechter, Präsident Hans Huber Stiftung, gibt eine Einführung in den Nationalen Bildungspreis.

Christian Fiechter, Präsident Hans Huber Stiftung

Der Jugendchor des Konservatorium Winterthur unterhielt das Publikum.

Der Jugendchor des Konservatorium Winterthur wurde geleitet von Philipp Klahm.

Gesungen wurden die Lieder Daydream lullaby, Everybody wants to be a cat, Weischus dü, Chante en mon Choeur und Spazzacamin.

Der Jugendchor des Konservatorium Winterthur umfasst insgesamt ca. 40 Sänger:innen zwischen 15 und 19 Jahre.

Thomas Leuenberger alias «Baldrian» berichtet im Referat «Humor trotz Krankheit» von seiner Krebsgeschichte.

Thomas Leuenberger alias «Baldrian»

Podium «Erfahrungen, die zählen»

Truls Toggenburger, Jürg Altwegg, Céline Gigandet, Claudia Sedioli, Noah Gunsch, Dr. Kathrin Hersberger Roos, Marcel Unterasinger

Jürg Altwegg, Vorsteher Departement Schule und Sport, Stadtrat Winterthur und Céline Gigandet, Pflegefachfrau FH, Abschluss 2020, Spitalzentrum Biel

Claudia Sedioli, Dozentin, Departement Angewandte Linguisitik, ZHAW Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Noah Gunsch, Absolvent Maurer EFZ Abschluss 2021, Lerch AG Bauunter-nehmung, Winterthur

Truls Toggenburger, Geschäftsführer, Toggenburger Unternehmungen

Marcel Unterasinger, Leiter HR, Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil

Truls Toggenburger und Jürg Altwegg

Céline Gigandet, Claudia Sedioli und Noah Gunsch

Dr. Kathrin Hersberger Roos, Co-Stellenleiterin, Kant. Erziehungsberatung Biel-Seeland, externe Fachberaterin FWS Apprentice

Moderatorin Claudia Sedioli

Céline Gigandet erzählt von ihren Erlebnissen von der Corona-Intensivstation.

Stadtrat Jürg Altwegg

Stefan Schulthess, Präsident Stiftung FH SCHWEIZ, bittet UBS als Preisträgerin 2018 auf die Bühne.

Eliska Vogt, UBS, Leiterin Junior Talent Schweiz berichtet, wie das Geld bei Schweizer Jugend forscht eingesetzt wurde.

Stefan Schulthess bei seiner Laudation an die Stadt Zürich.

Stadtpräsidentin Corine Mauch und Stadtrat Daniel Leupi der Stadt Zürich nehmen den Preis persönlich zur entgegen.

Corine Mauch, Stadtpräsidentin, Stadt Zürich

Corine Mauch und Daniel Leupi sprechen im Ping-Pong.

Daniel Leupi, Stadtrat, Vorsteher Finanzdepartement, Stadt Zürich

Delegation der Stadt Zürich

Stefan Meier, Christian Fiechter, Corine Mauch, Daniel Leupi, Stefan Schulthess, Rainer Kirchhofer.

Christian Fiechter, Corine Mauch, Daniel Leupi, Stefan Schulthess

Das Apéro riche wurde offeriert von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

Jürg Plüss am Apéro riche.

Christoph Busenhart

Im Hintergrund Marcel Unterasinger

Renato Merkli

Dusan Milakovic vom Amt für Berufsbildung Zug und Gesa Gaiser, Leiterin Berufsbildung bei AMAG.

Prof. Dr. Jean-Marc Piveteau, Rektor der ZHAW, René Graf, Vice-recteur Enseignement HES-SO und Prof. Dr. Andreas Gerber-Grote, Direktor des Departements Gesundheit der ZHAW.

Kurt Bucher, Director Human Resources bei Pilatus Flugzeugwerke und Andri Silberschmidt, Präsident FH SCHWEIZ und Nationalrat.

Martin Geissmann und Rainer Kirchhofer von der Stiftung FH SCHWEIZ.

«Baldrian's» Gisela am Apéro riche im Einsatz.

Truls Toggenburger, Geschäftsführer, Toggenburger Unternehmungen und Dr. Silvia Steiner, Bildungsdirektorin und Regierungsrätin Kanton Zürich, Präsidentin EDK

Die Teilnehmer:innen im Gespräch.

Christina Bozzi, Grosser Gemeinderat Winterthur

Die AMAG-Delegation: Gesa Gaiser und zusammen mit Ida Tanner, auch Stiftungsrätin bei der Stiftung FH SCHWEIZ.

Delegation Academia: Lynn Strebel, Evelyne Sydler, Carina Zouaiter und Diana Widmer

Delegation EMS-CHEMIE AG (Preisträgerin 2019): Conrad Gericke und Vanessa Clavadetscher

Delegation UBS (Preisträgerin 2018): Eliska Vogt

Vorgängig fanden Führungen durch die Gesundheitsberufe im Neubau «Adeline Favre» der ZHAW Gesundheit statt.

Die Physiotherapie stellte ihr Bewegungslabor vor.

Was hat die Übungswohnung mit Akademisierung / einer Laufbahn zu tun?

Laufbahnoptionen am ZHAW-Departement Gesundheit, am Beispiel von Ergo- und Physiotherapie.

Die Leiterin stellt das neue Therapie-, Trainings- und Beratungszentrum Thetriz vor / Hebammen- + Pflege-Studierende zeige, wie im Simulationstraining anspruchsvolle und hochkomplexe Situationen trainiert werden.

Fotos: Samuel Schalch

Berufs- und Bildungsmöglichkeiten leben von der Vielfalt. Die Stadt Zürich schöpft sie voll aus. Deshalb erhielt sie am Dienstagabend, 16. November 2021 in Winterthur den 5. Nationalen Bildungspreis.

Die Leidenschaft für die Diversität in der Berufsbildung zahlt sich aus: Das Berufsbildungsteam der Stadt Zürich erhielt den Nationalen Bildungspreis der Hans Huber Stiftung und der Stiftung FH SCHWEIZ, der mit 20’000 Schweizer Franken dotiert ist. Der Nationale Bildungspreis wird jährlich an Unternehmen oder Organisationen verliehen, die sich besondere Verdienste im Zusammenhang mit dem dualen Berufsbildungssystem erworben haben und gesamtschweizerisch eine Vorbildfunktion einnehmen. Stiftungsratspräsident Christian Fiechter freute sich, dass erstmals eine öffentliche Verwaltung ausgezeichnet wurde: «Die Vielfalt der Berufsbildung in der Stadt Zürich ist überraschend und überzeugend zugleich.» 

Vielfältigkeit besonders gefragt
Der Präsident der Stiftung FH SCHWEIZ, Stefan Schulthess zeigte die grosse Vielfalt in der Berufsbildung in Zürich in seiner Laudatio auf: «70 eigene Lehrbetriebe bilden Lernende in 50 Lehrberufen aus; von A wie Automatiker über D wie Diätköchin bis Z wie Zimmerin – Diversität pur.» Darauf basiere das Erfolgsrezept der Stadt, denn heterogene Teams seien kreativer, wirtschaftlich erfolgreicher und innovativer. Diversität bedeute in der Berufsbildung der Stadt Zürich aber auch, das grosse Wachstum der letzten Jahre zu bewältigen: Gewachsen sei nicht nur die Vielfalt der Ausbildungsberufe, sondern auch die Anzahl der Lernenden. Heute seien es 1400 – vor 20 Jahren waren es nur rund 300, was fast einer Verfünffachung entspricht. «Grund genug, das Berufsbildungsteam der Stadt Zürich gebührend zu ehren», sagte Schulthess.

Auf Berufsbildung setzen
Stadtpräsidentin Corine Mauch und Zürichs oberster Personal- und Finanzchef, Stadtrat Daniel Leupi nahmen den Preis persönlich entgegen und verdeutlichten mit einer «Ping-Pong-Dankesrede» auf originelle Art, dass sie voll und ganz hinter dem dualen Bildungssystem stehen.  Dies sei als Standortfaktor für die Stadt zentral, und, so Mauch: «Wir wollen jungen Menschen Perspektiven für die Zukunft bieten. Der Bildungspreis zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind.» Leupi verriet, wie der Einsatz des Preisgeldes ebenso dazu beitragen soll: Es wird in eine Berufsbildungs-Fachtagung und in Weiterbildungsangebote investiert und kommt Personen zugute, die Lernende betreuen. Sie seien «die wesentlichen Eckpfeiler der erfolgreichen Berufsbildung der Stadt Zürich».

Aus Erfahrungen lernen 
In seiner «Entschleunigungs-Show» und seinem persönlichen Erfahrungsbericht liess Komiker Thomas Leuenberger alias «Baldrian» durchblicken, dass ihm sein Humor geholfen habe, seine Leukämie-Erkrankung zu überwinden. «Erfahrungen, die zählen» wurden denn auch in einem Podiumsgespräch mit erfolgreichen Lehrabsolvierenden und Führungskräften thematisiert. Frisch von der Lehre und von der Leber weg berichteten die Pflegefachfrau Céline Gigandet vom Spitalzentrum Biel und der Winterthurer Maurer Noah Gunsch. Gigandet erzählte, wie sehr sie eine Begegnung mit einer dankbaren ehemaligen Patientin in einem Einkaufszentrum berührt und nachhaltig motiviert hat. Gunsch liess durchblicken, dass er sich gerne weiterentwickeln und Verantwortung übernehmen möchte, auch wenn er sich der Herausforderungen bewusst sei. Truls Toggenburger, Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens, betonte deshalb die Notwendigkeit, den Reiz zu fördern, damit Menschen «es spannend finden, etwas zu lernen». Die Co-Stellenleiterin der kantonalen Erziehungsberatung Biel-Seeland, Kathrin Hersberger Roos, sagte, dass dabei in der heutigen, leistungsgeprägten Zeit ein sinnvoller Umgang mit Druck angestrebt werden müsse. Der Winterthurer Stadtrat Jürg Altwegg gab aufgrund seiner eigenen schwierigen unternehmerischen Erfahrung den Tipp weiter: «Lernen Sie scheitern.» Marcel Untersinger erklärte als Personalleiter des Schweizer Paraplegiker-Zentrums Nottwil, dass es deshalb ratsam sei, die eigenen Fähigkeiten zukunftsorientiert zu entwickeln. Betriebliches Gesundheitsmanagement sei aber ebenso wichtig.

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Hans Huber verstorben

Der Nationale Bildungspreis hat einen seiner Begründer verloren. Am 5. August 2018 ist Hans Huber im Alter von 91 Jahren verstorben. Huber hatte zusammen mit seinen Partnern die SFS Group während fünfzig Jahren zu einem bedeutenden Unternehmen aufgebaut. Auch nach seinem Rücktritt als CEO und Verwaltungsratspräsident 1999 blieb er weiter als Hauptaktionär und Ehrenpräsident dem Unternehmen eng verbunden. Als Gründer der Hans Huber Stiftung hat er sich zudem als leidenschaftlicher Förderer der dualen Ausbildung engagiert. Der Anerkennungspreis der Hans Huber Stiftung ist der Vorläufer des heutigen Nationalen Bildungspreises, der am 20. November zum dritten Mal vergeben wird.  Sowohl von Seiten der Stiftung FH SCHWEIZ als auch vom Verband FH SCHWEIZ möchten wir den Angehörigen unser tiefes Beileid aussprechen.



Nationaler Bildungspreis

Ein Engagement der Hans Huber Stiftung & Stiftung FH SCHWEIZ

Der Nationale Bildungspreis ehrt jährlich ein Unternehmen, das die Förderung der dualen Berufsbildung auf besondere Art und Weise umsetzt. Der Preis anerkennt das Engagement in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden des Unternehmens. Neben Unternehmen können auch Organisationen ausgezeichnet werden.
Der Preis wird bis und mit 2015 als «Nationaler Anerkennungspreis» von der Hans Huber Stiftung und mit grossem Engagement der SFS Group und ab 2016 als «Nationaler Bildungspreis» zusammen mit der Stiftung FH SCHWEIZ getragen sowie von FH SCHWEIZ, dem einzigen Dachverband aller Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen, organisiert. Zahlreiche Unternehmen unterstützten diese Initiative sehr tatkräftig.

Die Verleihung des Nationalen Bildungspreises findet jeweils Ende Jahr an einer Fachhochschule statt.

→ Haben Sie Fragen zum Anlass? Wenden Sie sich gerne an Claudia Heinrich.




Die bisherigen Preisträger

2020/2021: Stadt Zürich
Diversität verspricht Erfolg
Berufs- und Bildungsmöglichkeiten leben von der Vielfalt. Die Stadt Zürich schöpft sie voll aus. Deshalb erhielt sie am Dienstagabend, 16. November 2021 in Winterthur den 5. Nationalen Bildungspreis.

https://www.stadt-zuerich.ch/portal/de/index/jobs/lehrstellen.html 
2019: EMS-CHEMIE AG
«Emsiger Glücksfall» für die Lehre
Die Ems-Chemie mit Magdalena Martullo-Blocher an der Spitze wurde am Dienstagabend, 12. November 2019, in Biel mit dem vierten Nationalen Bildungspreis ausgezeichnet, weil sie mit ihrer vorbildlichen Berufsbildung und deren Förderung im In- und Ausland überzeugt. Das Preisgeld von 20‘000 Franken wird in die Entwicklung einer firmeninternen Berufsbildung-App investiert.

https://www.ems-group.com/de/
2018: UBS
Globaler Botschafter für die Lehre
Die Grossbank UBS wurde am Dienstagabend, 20. November 2018, an der HTW in Chur von der Hans Huber Stiftung und der Stiftung FH SCHWEIZ mit dem dritten Nationalen Bildungspreis ausgezeichnet, weil sie mit ihrer vorbildlichen Berufsbildung und deren Förderung im In- und Ausland überzeugt. Das Preisgeld von 20‘000 Franken geht an die Stiftung «Schweizer Jugend forscht».

www.ubs.com
2017: Pilatus Flugzeugwerke AG
Fachkräftemangel kennt Pilatus nicht
Für ihr vorbildliches Ausbildungsprogramm sind die Pilatus Flugzeugwerke am 21. November 2017 in Basel mit dem Nationalen Bildungspreis ausgezeichnet worden. Das Preisgeld kommt der Nachwuchsförderung im Betrieb zugute.

https://www.pilatus-aircraft.com/de
2016: AMAG

Bestandteil des Erfolgs
Erstmals wird der Nationale Bildungspreis gemeinsam von der Hans Huber Stiftung und der Stiftung FH SCHWEIZ vergeben. Die AMAG sieht die konsequente Förderung der Berufsbildung als integralen Bestandteil des eigenen Erfolgs. Dazu trägt die persönliche Betriebskultur bei, die aus der Berufslehre eine Lebensschule macht.

www.amag.ch
2015: Stadler Rail AG

Werte als Grundlage 
Wertschätzung sowie eine Kultur des Förderns und Forderns sind das Fundament des Lehrbetriebs von Stadler. Berufsbildung bedeutet bei Stadler, dass Fachwissen vermittelt und der Charakter der angehenden Berufsleute gebildet wird.

www.stadlerrail.com
2014: Swatch Group AG
Querdenken
Alternativ: Um in der Uhrenindustrie nachhaltig erfolgreich zu sein, geht die Swatch Group auch unkonventionellen Ideen nach. Die berufliche Ausbildung der Swatch Group ist nutzbringend, weil sie praktisch, vernünftig, kreativ und frei von jedem Statusdenken ist.

www.swatchgroup.com
2013: Coop Genossenschaft

Professionelle Berufsbildung
Coop hat die berufliche Grundbildung fest in die Unternehmensstrategie verankert und bietet jedes Jahr über 1000 Lehrverträge an. 31 Lehrberufe können in der Coop Gruppe gelernt werden. Die Lernenden werden durch engagierte Berufsbildner und Lernendenbetreuer begleitet und in Talentmanagementprogrammen gefördert.

www.coop.ch